Komplettversorgung rund um Ihren Mund!
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Vorsorge
Prophylaxe
Unter Prophylaxe versteht man verschiedene Maßnahmen, die dazu dienen, Zähne und Zahnfleisch möglichst ein Leben lang gesund zu erhalten. Die regelmäßige und korrekt ausgeführte häusliche Zahnpflege ist ebenfalls sehr wichtig.
Trotz regelmäßiger Zahnpflege gibt es schwer zugängliche Stellen; hier hilft die professionelle Zahnreinigung.
Bei guter Zahnpflege und regelmäßiger Kontrolle beträgt der Preis für die professionelle Zahnreinigung in der Regel nicht mehr als 40,- bis 80,- Euro.
Prophylaxe für Erwachsene & Kinder
Schon nach relativ kurzer Zeit zeigen die Patienten, die sich regelmäßig für eine professionelle Zahnreinigung entscheiden, über 90 % weniger Karies und 50 % geringere Zahnfleischtaschentiefen als die Patienten, die keine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen.
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Zahnerhaltung, Restauration und Implantologie
Füllungen
Alternativ zur Amalgam-Füllung existieren heute mehrer hochwertige Füllungsmöglichkeiten:
Komposite
Komposite-Füllungen sind zahnfarbene Füllungen, die aus einer Keramikpaste bestehen. Da die Füllung in Form einer Paste eingebracht wird, ist nur eine Behandlungssitzung erforderlich. Die Farbe des Zahns kann mit der Komposite-Füllung durch Schichtung naturgetreu nachempfunden werden. Das Material ist preisgünstig und somit in der Regel für jeden Patienten erschwinglich. Die Füllung ist vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.
Inlays/Onlays
Gold
Goldfüllungen bzw. Gold-Inlays bestehen aus einer Goldlegierung. Ein Gold-Inlay ist keine plastische, sondern eine gegossene Füllung, die durch einen Zahntechniker gefertigt wird. Das Inlay wird mit einem Zement befestigt.
Keramik
Auch diese Art der Füllung wird von einem Zahntechniker gefertigt. Zur Fixierung wird eine aufwendige Klebetechnik angewandt. Auch eine Keramikfüllung (Keramik-Inlay) ist farblich vom natürlichen Zahn praktisch nicht mehr zu unterscheiden.
Implantologie
Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die eine natürliche Zahnwurzel ersetzen kann. Wird ein Implantat in den Kieferknochen eingesetzt, wachsen die Knochenzellen in die Oberfläche des Implantats und verbinden sich fest mit ihr. Dies nennt man Osseointegration.
Implantate sollten baldmöglichst nach dem Zahnverlust eingesetzt werden, um dem Schwund des Kieferknochens an der Zahnlücke vorzubeugen.
Implantate sind geeignet für:
- Menschen mit Zahnlücken (Einzelzahnersatz, Ersatz mehrerer Zähne)
- Vermeidung von herausnehmbarem Zahnersatz
- Stabilisierung von Prothesen in bereits zahnlosen Kiefern
Wenn man etwas verliert, lernt man es erst richtig zu schätzen. Das gilt auch für Zähne. Ihren Verlust – aus welchen Gründen auch immer – erleben wir meist als drastischen Einschnitt im Leben. Erst zu diesem Zeitpunkt wird uns bewusst, welche Bedeutung Zähne für unsere persönliche Ausstrahlung haben.
Unsere Zähne stellen unsere sofort sichtbare Visitenkarte dar. Aber nicht nur das. Ausstrahlung und Aussehen gelten heute mehr denn je als wesentliche Faktoren der sozialen Kompetenz des Menschen. Zusammenhänge mit privatem und beruflichem Erfolg sind offensichtlich und nachgewiesen. Zähne werden als integraler Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen, Sympathie und Erotik aus.
Es ist mit Hilfe von Implantaten möglich, sich nach Zahnverlusten die gewohnte Lebensqualität beim Essen, Lachen und Küssen zu erhalten. Was liegt also näher, als solche neuen Wurzeln im Kieferknochen zu verankern? Der Knochen verwächst fest mit ihnen, sie kommen daher der Natur am nächsten. Die moderne Implantologie kann Ihnen heute in relativ kurzer Zeit zu dauerhaften neuen Zähnen verhelfen, die sich wie Ihre eigenen anfühlen und Ihnen die gewohnte Sicherheit und Lebensfreude zurückgeben.
Implantate für festen Halt und schönen Zahnersatz
Implantate sollten nach meiner Ansicht nur von einem Spezialisten mit hohen Fallzahlen, dessen gute Arbeit Ihrem Zahnarzt bekannt ist, chirurgisch eingesetzt (implantiert) werden. Ein anerkannter Spezialist ist auch daher erforderlich, da oft das Knochenangebot des Kiefers für eine Implantation nicht ausreicht und durch eigenen oder künstlichen Knochen ergänzt werden muss.
In Ihrer Zahnarztpraxis werden diese danach prothetisch mit einem ästhetischen, bissfesten Zahnersatz versehen, der im praxiseigenen Dentallabor vom Zahntechniker individuell nach den Wünschen des Patienten hergestellt wird.
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Zahnersatz - Prothetik
Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich im Schwerpunkt mit der Wiederherstellung stark beschädigter Zähne und dem Ersatz fehlender Zähne befasst. Es schließt alle damit zusammenhängenden zahnmedizinischen Bereiche ein, von der Einlagefüllung (Inlay) über Kronen und Brücken bis hin zum vollständigen Ersatz der Zähne, der Prothese.
Im Vordergrund steht ein patientenzentrierter präventiver, auf Gesundheitsnutzen ausgerichteter Ansatz. Dieser wird ganzheitlich verstanden, zielt auf den Erhalt oraler Strukturen ab und bezieht die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität ausdrücklich ein.
Kronen
Kronen sind dann nötig, wenn eine Füllung oder ein Inlay aufgrund des Umfangs des Schadens am Zahn nicht mehr möglich ist. Um einen Zahn mit einer Krone zu versorgen, wird er zunächst prepariert. Anschliessend wird ein Abdruck des beschliffenen Zahnes genommen und die Krone vom Zahntechniker hergestellt. Damit bekommt der Zahn seine Form und Funktionalität wieder.
Man unterscheidet zwischen Vollgusskronen aus Metall, Verblendkronen, deren Kern aus Metall gegossen und mit zahnfarbenem Kunststoff oder Keramik überzogen ist oder Vollkeramikkronen, die nur aus Keramik bestehen.
Brücken
Brücken kommen zum Einsatz, wenn Zähne fehlen und die Lücken geschlossen werden müssen. Die Zähne, die die Lücken begrenzen, werden wie für Kronen prepariert. Nach der Abformung wird im Labor die Brücke hergestellt, die aus mindestens zwei in der Mitte durch Brückenglieder verbundenen Kronen besteht.
Herausnehmbarer Zahnersatz
Sollte aus verschiedenen Gründen kein festsitzender Zahnersatz machbar sein, gibt es die Möglichkeit, große Lücken mit herausnehmbaren Prothesen zu versorgen. Je nach Befund und parodontalem Zustand gibt es eine Vielzahl von Variationen der Prothesenversorgung. Wir beraten Sie hierfür gerne ausführlich.
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Parodontologie
Mehr als 80 Prozent aller Erwachsenen haben Zahnfleischprobleme. Ihr Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und blutet leicht auf Berührung. Grund für diesen Zustand sind bakterielle Beläge auf den Zahnoberflächen. Diese Symptome einer Entzündung des Zahnfleisches, nennen wir Gingivitis.
Unbehandelt wandert die Entzündung an den Zähnen entlang in das den Zahn haltende Knochenfach – es entsteht die Parodontitis, der entzündliche Abbau des gesamten Zahnhalteapparates. Das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen, empfindlich, zieht sich zwischen den Zähnen zurück. Die Zähne werden immer länger und lockerer, weil der Knochen abgebaut wird.
Die Parodontitis ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die dem ganzen Organismus schaden kann. Studien belegen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Herzinfarkt und Schlaganfall. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Parodontitis bei Schwangeren eine Frühgeburt auslösen oder zu einem zu niedrigen Geburtsgewicht beim Baby führen kann.
Gingivitis und Parodontitis sind durch Bakterien verursachte Erkrankungen. Wenn sich auf der Zahnoberfläche oder im Zahnzwischenraum Belag (Plaque) bildet, organisieren sich darin spezielle krankmachende (pathogene) Keime in Form eines Biofilms, einer Art Netzwerk aus Bakterien. Sie produzieren Giftstoffe – die Entzündung bricht aus und schreitet fort.
Dabei ist die Therapie der Wahl die Reduzierung der bakteriellen Belastung, also eine dauerhafte Keimreduzierung. In den betroffenen Bereichen werden die Wurzeloberflächen mechanisch gereinigt. So wird der Biofilm, der Lebensraum der Bakterien, zerstört.
Tiefe Zahnfleischtaschen, typisch für eine fortgeschrittene Parodontitis, können einen chirurgischen Eingriff notwendig machen. Dafür erarbeiten wir für Sie einen individuellen Therapieplan. Ziel ist es, durch verschiedene Methoden der Geweberegeneration verlorene Knochensubstanz um den Zahnhalteapparat wieder aufzubauen. Wir setzen unterschiedliches bioaktives Ersatzmaterial ein, wobei Wachstumsproteine die neueste erfolgversprechende Methode ist.
Eine optimale Nachsorge (Recall) mit engmaschigen Terminen beispielsweise für Prophylaxe-Maßnahmen ist unabdingbar für einen Erfolg der Therapie – ohne sie ist der Behandlungserfolg rückläufig. Denn der Biofilm kann sich in kurzer Zeit wieder aufbauen, und der Krankheitsverlauf beginnt von neuem.
Parodontitis
Die Parodontitis ist eine vorwiegend bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.
Die Parodontose hingegen bezeichnet einen nicht-entzündlichen Schwund des Zahnbettes ohne vertiefte Zahnfleischtaschen und ohne Blutungsneigung des Zahnfleisches, wie es ihn so nicht gibt. Der Begriff wird also meist falsch verwendet.
Der 1921 von Weski eingeführte Begriff "Parodontose" war ursprünglich als Sammelbegriff für sämtliche Erkrankungen (entzündlich und nicht-entzündlich) des Zahnbettes gedacht. Seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts gilt jedoch die oben erwähnte Unterscheidung.
Man unterscheidet eine apikale (von der Wurzelspitze ausgehende) und eine marginale (vom Zahnfleischsaum ausgehende) Parodontitis, welche jedoch auch ineinander übergehen können (Paro-Endo-Läsionen). Ursache für die apikale Parodontitis ist ein marktoter Zahn, die Therapie besteht in einer Wurzelkanalbehandlung, einer Wurzelspitzenamputation oder dem Entfernen des Zahnes.
Im Weiteren soll hier nur von der marginalen Parodontitis die Rede sein, die man entsprechend der aktuellen Klassifikation der Parodontalerkrankungen weiter unterteilen kann.
Mögliche Ursachen für Parodontitis
Die Parodontitis wird wie Gingivitis durch bakterielle Plaque (Zahnbelag) ausgelöst, einem zäh anhaftenden Biofilm. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der bei der Parodontitis vorhandene, röntgenologisch nachweisbare Knochenabbau, während die vertieften Zahnfleischtaschen bei der Gingivitis durch die entzündliche Schwellung der Gingiva zustande kommen. Eine langandauernde Gingivitis (Zahnfleischentzündung) kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Zement übergreifen. Der Übergang ist jedoch nicht zwangsläufig, gerade bei Kindern und Jugendlichen kann eine Gingivitis über Monate und Jahre bestehen, ohne auf andere Strukturen über zu greifen. Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Sowohl bei der Gingivitis als auch bei der Parodontitis werden aus dem Biofilm bakterielle Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte freigesetzt, die Abwehrreaktionen des Körpers auslösen. Die Hauptrolle bei der Gewebszerstörung selbst spielt das eigene Immunsystem, das versucht, die Bakterien zu beseitigen. Diese Immunantwort besteht aus einer vielfältigen Abfolge von Reaktionen und Aktionen, bei der verschiedene Entzündungsstoffe und –zellen beteiligt sind. Unter anderem werden Enzyme gebildet, die die Bakterien zerstören sollen, jedoch auch zu einer Zerstörung von Eigengewebe führen. Das führt letztlich zum Verlust von Bindegewebe und Knochen. Das Ergebnis der Reaktion auf die Bakterien sind Zahnfleischbluten, Taschenbildung, Zurückgehen des Zahnfleischs und schließlich Lockerung und Verlust der Zähne.
Prognose
Rechtzeitig und richtig behandelt kann einer Parodontitis fast immer Einhalt geboten werden, allerdings ist diese Behandlung zum Teil sehr langwierig und immer stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Da die Parodontitis ein Ausdruck eines erfolgreichen bakteriellen Angriffs gegen die einst intakte Grenze Zahn-Zahnfleisch ist, muss sich jeder Betroffene im Klaren sein, dass selbst nach erfolgreicher Beseitigung dieser Entzündung die Gefahr des Rückfalls fortbesteht. Darum ist auch nach Beendigung der eigentlichen Therapie eine regelmäßige Nachsorge nötig, um einem erneuten Aufflammen der Entzündung frühestmöglich entgegenzuwirken.
Unbehandelt führt die Parodontitis fast immer zu Zahnverlust und daraus folgend zu ästhetischen und funktionellen Beeinträchtigungen. Außerdem ist Parodontitis ein Risikofaktor für allgemeinmedizinische Erkrankungen. So gilt ein Zusammenhang zwischen parodontalen Erkrankungen und erhöhtem Risiko für das Auftreten von Herzinfarkten und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises als wissenschaftlich gesichert. In neueren Untersuchungen konnte außerdem gezeigt werden, dass eine unbehandelte Parodontitis das Risiko von Frühgeburten um das Siebenfache steigert und auch niedriges Geburtsgewicht ursächlich mit einer Parodontitis zusammenhängen kann.
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Ästhetik
Makellose Zähne
Ein schönes gesundes Gebiss, ein strahlendes Lächeln mit makellosen Zähnen symbolisiert Dynamik, Erfolg und Lebensfreude.
Stark verfärbte Zähne, Fehlstellungen oder unansehnliche Lücken müssen kein unabänderliches Schicksal sein. Die moderne Zahnmedizin bietet auch Ihnen alle Chancen für ein schönes Lächeln. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein Therapiekonzept, abgestimmt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse. Der heutige Stand der Forschung ermöglicht es uns, Ihnen eine Bandbreite an Therapiekonzepten anzubieten.
Kompromisslose Ästhetik mit Vollkeramik
Schöne Zähne geben ein gutes Gefühl. Das gilt nicht nur für das natürliche Gebiss, sondern auch für hochwertigen Zahnersatz.
Jede Krone oder Brücke ist ein Unikat, das von unseren versierten Technikern mit viel Liebe fürs Detail gefertigt wird. Die Brücke ist im Vergleich zum herausnehmbaren Ersatz ein sicherer, festsitzender Zahnersatz und bietet einen hohen Tragekomfort. Strahlende Zähne, die aussehen, als wären es Ihre eigenen.
Bleaching
Farbpigmente von Rotwein, Kaffee und Tee sowie Nikotin lagern sich auf und in den oberen Schichten der Zähne ab. Nicht immer können diese störenden Verfärbungen durch eine professionelle Reinigung vollständig beseitigt werden.
Unter Bleaching versteht man die chemische Behandlung der Zahnoberfläche, die zur Aufhellung des Zahnschmelzes führt.
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